EVENSONG

DONNERSTAG, 12. JUNI 2014, 18:00 UHR

DR. ULRICH KNELLWOLF

Pfarrer und Autor

HEINZ SPECKER

Orgel

Jahresthema 2014: «Geschichten und Bilder aus dem Alten Testament»


«DAS BÜCHLEIN RUTH»


Musik von Louis Vierne

 

 

Ulrich Knellwolf wuchs in Zürich und Olten auf, besuchte die Kantonsschule in Solothurn und studierte dann Evangelische Theologie an der Universität Basel, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und der Universität Zürich. 1990 wurde er mit einer Arbeit über Jeremias Gotthelfs erzählende Theologie (Gleichnis und allgemeines Priestertum. Zum Verhältnis von Predigtamt und erzählendem Werk bei Jeremias Gotthelf) in Zürich zum Dr. theol. promoviert.
Seit 1969 wirkte er als reformierter Pfarrer, zunächst in Urnäsch und Zollikon und schliesslich von 1984 bis 1996 an der Predigerkirche in Zürich. Danach wurde er Mitarbeiter der Stiftung Diakoniewerk Neumünster Zollikerberg. Er lebt in Zollikon. 2006/2007 sprach er das "Wort zum Sonntag" im Schweizer Fernsehen (SF).

 

Heinz Speckers erste Begegnung mit der Orgel fand während der Gymnasiumszeit in Frauenfeld statt, wo er an der dortigen wunderschönen Metzler-Orgel in St. Nikolaus unter der Anleitung von Josef Holtz erste Erfahrungen sammelte.
Nach der Matura studierte er dann bei Rudolf Meyer an der Musikhochschule Winterthur und bei Xavier Darasse am Consérvatoire National de Toulouse.
Prägend war für ihn in Toulouse aber auch die zweijährige Tätigkeit als regelmässiger Aushilfsorganist an der romanischen Basilika Saint-Sernin, mit ihrem unendlich langem Raum, ihrem Altar aus dem 6.Jh. und der unvergleichlichen Cavaillé-Coll-Orgel von 1889. Daneben besuchte er mehrere Meisterkurse bei verschiedenen Persönlichkeiten der Orgelwelt.
Seit 1988 ist er Titularorganist der symphonischen Orgel von 1914 in St. Anton, Zürich, Dozent für Musiktheorie für die Schweizerische Akademie für Musikpädagogik an der Fachhochschule SAMP/Kalaidos. Weiter ist er im Konzertmanagement in verschiedenen Projekten tätig.

Das Alte Testament enthält eine Vielzahl von Geschichten und Bildern, die uns, scheinbar, vertraut sind, und die mit grosser Ausdruckskraft zu uns sprechen. Zehn Referentinnen und Referenten werden uns eine dieser Geschichten, zu welcher sie in einer näheren Beziehung stehen, auswählen und darlegen.