EVENSONG

DONNERSTAG, 17. MAI 2018, 18:00 UHR

DR. CHRISTINE LÖTSCHER

Literaturwissenschaftlerin

AIMÉE SPECKER

Violine

SOPHIE SCHARF

Violine

„Ich wollte Schnee sein, mitten im August“ 


Zu einem Gedicht von Silja Walter

 

Musik:

Arcangelo Corelli 1653 – 1713): Triosonaten Op.1,1 und Op. 2,12
Élisabeth Jacquet de la Guerre (1665 – 1729): Aus der Suite Nr. 3 Chaconne

 

Geboren 1970 in Zürich, studierte Christine Lötscher Germanistik und Geschichte in Zürich und München und promovierte zu magischen Büchern in der phantastischen Literatur („Das Zauberbuch als Denkfigur“, Chronos 2014). Sie ist Lehrbeauftragte am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft ISEK - Populäre Kulturen der Universität Zürich und forscht zurzeit als Fellow der Kollegforschergruppe Cinepoetics zu Phänomenen der Verstörung in Literatur und Fernsehserien. Ausserdem arbeitet sie als freie Literaturkritikerin für verschiedene Medien (u.a. Tages-Anzeiger, SRF); ihre Schwerpunkte reichen von Schweizer Literatur über Lyrik bis zu Genre- und Kinderliteratur. 2014-2016 war sie Mitglied des Kritikerteams der SRF-Sendung Literaturclub. Dieses Jahr wirkt sie in der Jury für den Deutschen Buchpreis mit. 


Das Thema «Berührungen in christlicher Literatur» soll die vielfältigen Ebenen aufzeigen, auf welchen Menschen, die selber häufig lesen oder schreiben, berührt worden sind. Dass Lesen einen ganz anderen, zuweilen intensiveren Zugang zu einer Welt verschafft, als beispielsweise das Ansehen oder Anhören ist ein weiterer Ansatzpunkt. Letztlich sollte das Thema zu einer Vertiefung des Lesens allgemein und zu einem erneuten Bewusstwerden der ungemein reichhaltigen Literatur führen, die das Christentum so facettenreich hervorgebracht hat.