KONZERT

SONNTAG, 15. DEZEMBER 2013, 17:00 UHR

BERNHARD HAAS, STUTTGART

Orgel

ANTON BRUCKNER                      Allegro (erster Satz der ersten Symphonie)
1824 - 1896                                       Bearbeitung B. Haas

 

CÉSAR FRANCK                           Pastorale

1822 - 1890


JOHANNES FRITSCH                   IX '99 X (1999)

1941 - 2010

 

JOHANN SEBASTIAN BACH      Nun komm der Heiden Heiland BWV 659

1685 - 1750

 

MAX REGER                                 Zweite Sonate op. 60

1873 - 1916                                          Improvisation

                                                             Invocation

                                                             Introduction und Fuge

                                                          

 

 

Bernhard Haas wurde 1964 geboren. Er studierte Orgel, Klavier, Cembalo, Kirchenmusik Komposition und Musiktheorie an den Musikhochschulen in Köln, Freiburg und Wien, Orgel bei Ludger Lohmann, Peter Neumann, Michael Schneider, Zsigmond Szathmáry, Jean Guillou und Xavier Darasse. Er gewann zahlreiche Preise bei internationalen Orgelwettbewerben, unter anderem den ersten Preis beim Liszt-Wettbewerb Budapest 1988. Seither führen ihn Konzertreisen durch nahezu alle europäischen Länder, in die USA, nach Japan und Korea. Von 1989 bis 1995 lehrte er Orgel und Improvisation an der Musikhochschule Saarbrücken, bevor er 1994 eine Professur für Orgel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart antrat. Seit 2013 arbeitet er als Professor für Orgel an der Hochschule für Musik und Theater in München. Gern gibt er sein Wissen auch auf Kursen weiter. Er wird häufig in Jurys internationaler Orgelwettbewerbe eingeladen. Sein Repertoire erstreckt sich von Sweelinck bis zur zeitgenössischen Musik. Besondere Schwerpunkte sind für ihn die deutsche Musik des 17. Jahrhunderts, die Werke Bachs und des 19. Jahrhunderts. Er ist Autor von vielbeachteten Orgelbearbeitungen (Werke von Mozart, Liszt, Bruckner, Schönberg, Holliger). Auf CD spielte er Werke von Liszt, Reger, Stravinsky, Xenakis, Ferneyhough und anderen ein. Rundfunkaufnahmen in vielen europäischen Ländern. Publikationen: Die neue Tonalität von Schubert bis Webern. Hören und Analysieren nach Albert Simon (Wilhelmshaven 2004), Die zweistimmigen Inventionen von J. S. Bach (Hildesheim 2008) sowie diverse Aufsätze in Fachzeitschriften und Kongreßberichten.