KONZERT

SONNTAG, 13. DEZEMBER 2015, 17:00 UHR

HEINZ SPECKER

Orgel

ALEXANDRA WEIDLICH

Orgel

PATRONAT: VEREIN ZUR PFLEGE DER KIRCHENMUSIK IN ST. ANTON

 


HEINZ SPECKER, Orgel:

 

BURKHARD KINZLER               Ad-Ventum

1963                                                Uraufführung der Auftragskomposition anlässlich der

                                                       100-Jahrfeier der Orgel in St. Anton

 

 

 


ALEXANDRA WEIDLICH, Orgel:


MARCEL DUPRÉAus Symphonie-Passion op. 23, I:

1886 – 1971Die Welt in Erwartung des Erlösers

 

 

MAX REGERPhantasie über den Choral:

1873 – 1916                                     «Wachet auf, ruft uns die Stimme» op. 52, 2

 

 

CHARLES-MARIE WIDORSymphonie Gothique op. 70

1844 – 1937Moderato - Andante sostenuto - Allegro - Moderato

 

 

Burkhard Kinzler ist Komponist, Dirigent, Chorleiter und Pädagoge.
Nach Kirchenmusik-, Kompositions- und Dirigierstudien in Heidelberg, Basel und Trossingen versah er Lehraufträge für Theorie und Dirigieren in Heidelberg und Hannover, übernahm 1999 eine Professur für Musiktheorie in Mannheim und erhielt 2003 einen Ruf an die Zürcher Hochschule der Künste, wo er bis heute als Professor für Musiktheorie tätig ist.
Nach ersten überwiegend geistlichen Werken schreibt er heute vorwiegend Kammer- und Ensemblemusik für unterschiedlichste Besetzungen.
Der Haupt-Fokus seines Schaffens liegt auf dem Gebiet der Vokalmusik – die vielfältigen Schattierungen musikalischen Ausdrucks, die der menschlichen Stimme zur Verfügung stehen, bleiben ständige Anregung für ihn.
Auch in seinen Instrumentalkompositionen sucht er nach dem „Vokalen“ und bringt Instrumente, die scheinbar weit davon entfernt sind, zum „Singen“.
Burkhard Kinzler erfüllt gerne Aufträge, die eine spezielle, konkret auf die Aufführungssituation bezogene Aufgabe stellen. So erklärt sich, dass fast alle seiner Werke durch Aufträge angeregt werden, die häufig von renommierten Instrumentalisten und Ensembles erteilt werden; seine Stücke werden im In- und Ausland aufgeführt. Einige seiner Werke sind bei Carus und bei Schott verlegt.

 

Alexandra Weidlich (geb. Stashenko) wurde 1989 in Russland geboren. Schon früh wurden ihre musikalischen Fähigkeiten entdeckt und gefördert. Im Jahr 2004 begann sie ihr Klavierstudium am Musik-Kollege in Kaliningrad, dort weckte das Orgelspiel ihr Interesse und sie entschied sich zum parallelen Zweitstudium an diesem Instrument. Im Jahr 2007 gewann sie den 1. Preis bei dem internationalen Orgelwettbewerb in Sankt-Peterburg.
Ab dem Jahr 2008 vertiefte sie ihre musikalische Ausbildung, nun mit dem Fokus auf die Orgel, an dem Moskauer Staatlichen Konservatorium bei Prof. Alexey Schmitov. Es folgte 2009 der 3. Preis bei dem internationalen Orgelwettbewerb “Soli Deo Gloria” in Moskau. Als Jahrgangsbeste ihres Fachs, schloss sie ihr Studium mit Auszeichnung ab. Durch ihr Streben nach einer möglichst vielfältigen Ausbildung an der Orgel, nahm Sie ab 2011 ein Parallelstudium bei Prof. Dr. Martin Sander an der Musik-Akademie Basel auf. Noch im selben Jahr gewann sie den internationalen „Kurt Bossler“ Orgelwettbewerb in Heidelberg und bekam das Finalistendiplom mit zwei Sonderpreisen bei dem internationalen Mikael Tariverdiev Orgelwettbewerb. 2013 erhielt sie den 3. Preis beim internationalen Orgelwettbewerb in Saint-Maurice.
In zahlreichen Orgelmeisterkursen u.a. von Helga Schauerte, Wolfgang Zerer, Ben van Oosten, Olivie Latry, Hans-Ola Ericsson und Guy Bovet vertiefte sie ihre Kenntnisse weiter.
Für ihr Bachelor Abschlusskonzert erhielt sie den Förderpreis des Basler Kirchenmusikverbands „Hans‐Balmer‐Stiftung“. Derzeit befindet sie sich im Master-Studiengang „Solist/in“. In ihrer musikalischen Laufbahn spielt neben ihrer Tätigkeit als Solistin die Kammermusik eine bedeutende Rolle, der sie engagiert in zahlreichen Projekten nachgeht.

 

Heinz Speckers erste Begegnung mit der Orgel fand während der Gymnasiumszeit in Frauenfeld statt, wo er an der dortigen wunderschönen Metzler-Orgel in St. Nikolaus unter der Anleitung von Josef Holtz erste Erfahrungen sammelte.
Nach der Matura studierte er dann bei Rudolf Meyer an der Musikhochschule Winterthur und bei Xavier Darasse am Consérvatoire National de Toulouse.
Prägend war für ihn in Toulouse aber auch die zweijährige Tätigkeit als regelmässiger Aushilfsorganist an der romanischen Basilika Saint-Sernin, mit ihrem unendlich langem Raum, ihrem Altar aus dem 6.Jh. und der unvergleichlichen Cavaillé-Coll-Orgel von 1889. Daneben besuchte er mehrere Meisterkurse bei verschiedenen Persönlichkeiten der Orgelwelt.
Seit 1988 ist er Titularorganist der symphonischen Orgel von 1914 in St. Anton, Zürich, Dozent für Musiktheorie für die Schweizerische Akademie für Musikpädagogik an der Fachhochschule SAMP/Kalaidos. Weiter ist er im Konzertmanagement in verschiedenen Projekten tätig.

Hier können Sie den Konzertflyer downloaden:

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